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ABB Schweiz bleibt mit Halbjahreszahlen hinter dem Konzern zurück

Die Schweizer Landesgesellschaft des Industrieunternehmens ABB läuft weiterhin schlechter als der gesamte Konzern.

Im ersten Halbjahr erwirtschaftete ABB Schweiz mit 1,77 Milliarden Fr. leicht weniger Umsatz als im Vorjahr (1,80 Milliarden Franken). Ohne die Übernahme der Tessiner Firma Trasfor wären die Erlöse deutlicher gesunken. Die Akquisition eines zweiten Tessiner Unternehmens, Newave, war im ersten Quartal abgeschlossen worden und daher teilweise umsatzwirksam, wie ABB-Schweiz-Sprecher Lukas Inderfurth auf Anfrage sagte. Ein deutliches Minus weist der Energietechnik- und Automations- Hersteller beim Bestellungseingang auf: In den ersten sechs Monaten zog er Aufträge im Wert von 1,69 Milliarden Fr. an Land - 10 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Der Rückgang sei auf die schwierige weltwirtschaftliche Lage zurückzuführen, schrieb ABB Schweiz in seiner Mitteilung vom Freitag. Der Gesamtkonzern hatte seine Zahlen am Donnerstag publiziert. Der Umsatz im ersten Halbjahr nahm um 3 Prozent auf 18,57 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn verringerte sich um 13 Prozent auf 1,34 Milliarden Dollar. Im Mai war der Abgang der ABB-Schweiz-Chefin Jasmin Staiblin bekanntgeworden, die an die Spitze des Energiekonzerns Alpiq wechselt. Wann sie ihren neuen Posten antritt, ist noch nicht bekannt, ebenso ihre Nachfolge bei ABB Schweiz.

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