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ABB zahlt in den USA wegen Korruptionsfällen 58 Mio. Dollar Strafe

Der Energietechnikkonzern ABB zahlt wegen Korruptionsfällen 58,3 Mio.

Dollar Strafe. Darauf einigte sich das Unternehmen vor einem Bundesgericht in Houston mit dem US- Justizministerium und der Börsenaufsicht SEC. Die US-Tochtergesellschaft gab zu, Bestechungsgelder gezahlt zu haben, um in Mexiko an Aufträge zu kommen. Mit der Strafzahlung leistet ABB zugleich Busse für Schmiergelder, welche die jordanische Tochter im Rahmen des UNO-Programms «Öl für Lebensmittel» für Aufträge im Irak entrichtet hatte. SEC und Justizministerium hatten den ABB-Töchtern vorgeworfen, zwischen 1997 und 2004 mehr als 2 Mio. Dollar an Bestechungsgeldern gezahlt haben, um Aufträge im Wert von mehreren Dutzend Millionen Dollar zu erhalten. Im April 2005 hatte ABB dem US-Justizministerium und der SEC mitgeteilt, dass sie möglicherweise verdächtige Zahlungen der US- Tochter identifiziert habe. Später legte ABB offen, dass sie weitere verdächtige Zahlungen anderer Töchter im Nahen Osten, Asien, Südamerika und Europa entdeckt habe. ABB erklärte am Donnerstag, die Strafzahlung beeinflusse weder das operative Ergebnis (EBIT) noch den Reingewinn.

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