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Abes schöner Schein

Japans Premier Shinzo Abe warb zur Eröffnung des WEF für seine «Abenomics». Der versprochene Aufschwung bleibt aber trotz des Wirtschaftsprogramms noch aus.

Ökonomen und die Börsen lieben Shinzo Abes «Abenomics»: In Japan jedoch macht sich Skepsis breit.
Ökonomen und die Börsen lieben Shinzo Abes «Abenomics»: In Japan jedoch macht sich Skepsis breit.
Laurent Gilliéron, Keystone

Japans Premierminister Shinzo Abe nutzte die Eröffnungsrede am Weltwirtschaftsforum in Davos gestern, um sein nach ihm benanntes Wirtschaftsprogramm «Abenomics» in gutem Licht darzustellen: «Die japanische Wirtschaft macht sich gerade von der Deflation frei.» Die Haushaltssituation verbessere sich in Richtung Haushaltskonsolidierung, und die Löhne würden steigen. «Ein neuer Anfang steht über Japan», sagte Abe weiter. Er habe die Ansicht umgestossen, dass gewisse Reformen nicht möglich seien. Der Premierminister kündigte an, den japanischen Elektrizitätsmarkt bis 2020 zu liberalisieren. Er sei bereit, gegen verkrustete Strukturen anzukämpfen. Japan müsse eines der wirtschaftsfreundlichsten Länder der Welt sein, so der Premierminister in seiner Ansprache.

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