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Actelion wehrt sich gegen US-Gerichtsentscheid

Im Rechtsstreit mit dem japanischen Unternehmen Asahi Kasei will sich der Baselbieter Biotechnologie- Konzern Actelion gegen den Entscheid eines US-Gerichts wehren.

Dieses hat Actelion wegen Vertragsbruchs zu einer Zahlung von total 577 Millionen Dollar verurteilt. Die Strafe sei damit nochmals erhöht worden, teilte das Schweizer Unternehmen am Mittwochmorgen mit. Das Gericht im Bundesstaat Kalifornien bestätigte einen früheren Entscheid, dass Actelion seinem Mitbewerber Entschädigungszahlungen in der Höhe von 547 Millionen Dollar leisten muss. Dazu komme eine Strafe von 30 Millionen Dollar für verschiedene Angestellte des Actelion-Konzerns. Actelion zeigte sich in einer ersten Stellungnahme enttäuscht über diesen Entscheid. Das Urteil soll juristisch bekämpft werden, hiess es. Der schweizerisch-japanische Streit geht auf eine Klage zurück, die Asahi im November 2008 in den USA eingereicht hatte. Das japanische Unternehmen beschuldigt Actelion, Vertragsbruch begangen zu haben. Konkret geht es um ein Lizenzabkommen zwischen Asahi und der Actelion-Tochter CoTherix. Diese entwickelte für Asahi ein Medikament gegen Lungenbluthochdruck. Ein entsprechendes Abkommen hatte Actelion 2007 nach der Übernahme von CoTherix aber aufgelöst, um das eigene Konkurrenzprodukt nicht zu gefährden.

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