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Addex will einen Viertel der Belegschaft entlassen

Die Genfer Biopharmafirma Addex will im Zuge von Restrukturierungen einen Viertel seiner Belegschaft entlassen.

Derzeit werde ein Konsultationsprozess durchgeführt. Details zur neuen Struktur und den Kosten würden später kommuniziert, teilte Addex am Donnerstag mit. Der Verlust von Arbeitsplätzen werde vom Verwaltungsrat sehr bedauert, liess sich Addex-Chef André Mueller zitieren. Nur so könne die Zukunft des Unternehmens gesichert werden. Im vergangenen Jahr arbeiteten rund 120 Personen für den Pharmakonzern. Mit der Restrukturierung könnten jährlich rund 8 Millionen Fr. eingespart werden, hiess es weiter. Damit soll die finanzielle Situation des Unternehmens bis 2013 gesichert werden. Addex will den Fokus weiterhin auf die Forschung und Entwicklung ihrer Kernbereiche zentrales Nervensystem, Stoffwechselerkrankungen und Entzündungen konzentrieren. Der Konzern entwickelt unter anderem Medikamente zur Behandlung von Parkinson, Angstzuständen und Schizophrenie. Addex ist der Durchbruch noch nicht gelungen. 2010 fuhr das Genfer Unternehmen einen Umsatz von 4,0 Millionen Fr. ein. Der Reinverlust betrug 33,6 Millionen Franken. Ende 2010 verfügte Addex noch über liquide Mittel von 63,8 Millionen Franken. Damit sei die Finanzierung bis weit in das Jahr 2013 sichergestellt, hiess es damals. An der Börse hat die Firma aber viel an Kredit verloren: Addex war im Mai 2007 an die Schweizer Börse SIX zu einem Ausgabepreis von 73 Fr. gekommen. Inzwischen notiert der Titel sei rund eineinhalb Jahren bei noch gut 10 Franken.

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