Energie

Chevron zahlt 17,5 Millionen Dollar Strafe für Ölpest vor Brasilien

Rio de Janeiro Knapp ein Jahr nach einer Ölpest vor der brasilianischen Küste hat der US-Ölkonzern Chevron eine weitere Strafe in Höhe von 17,5 Millionen

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Dollar gezahlt. Die brasilianische Ölbehörde teilte am Donnerstag mit, die Zahlung sei vor einer Woche eingegangen.

Vor zehn Tagen hatte die Behörde das Strafgeld wegen insgesamt 24 Rechtsverstössen verhängt. Chevron drohen noch weitere Bussgelder. Ende 2011 hatte bereits die brasilianische Umweltbehörde dem Konzern eine Millionenstrafe auferlegt.

Für die Ölpest vor dem Bundesstaat Rio de Janeiro, die am 7. November 2011 durch eine Bohrung ausgelöst worden war, hatte Chevron die Verantwortung übernommen. Nach Angaben der Ölbehörde liefen 3000 Barrel Öl ins Meer.

Chevron unterbrach dann im März seine Aktivitäten in Brasilien freiwillig, als ein weiteres Leck entdeckt wurde. Anfang August verbot Brasilien dem Unternehmen die Wiederaufnahme der Ölförderung in dem Land.

Auch die Betreiberin der beiden Plattformen, die an der Schweizer Börse kotierte Transocean, muss Konsequenzen für die Ölkatastrophe tragen. Wie der Konzern am Donnerstagabend mitteilte, hat das Bundesgericht in Rio de Janeiro eine vorläufige Verfügung ausgesprochen, wonach Transocean seine Aktivitäten in Brasilien innerhalb 30 Tagen einstellen muss.

Laut Mitteilung hat Transocean in Brasilien zehn Bohrplattformen unter Vertrag. Im ersten Halbjahr machten die Umsätze 11 Prozent des Gesamteinnahmen aus. Der Konzern kündigte den Gang vor das oberste Gericht an. Die Namenaktie verlor bis Freitagmittag über 2 Prozent an Wert.

Erstellt: 28.09.2012, 12:18 Uhr

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