Arbeitskonflikt

Kritik an Hyundai nach Selbstverbrennung eines Mitarbeiters

Seoul Der südkoreanische Autobauer Hyundai Motor gerät wegen seines Umgangs mit Mitarbeitern unter Druck.

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Die Gewerkschaft drohte am Montag damit, ab Dienstag die Motorenproduktion am wichtigsten Standort auszusetzen.

Als Anlass nannte sie die Selbstverbrennung eines Mitarbeiters. Dieser war am Sonntag brennend in einer Hyundai-Fabrik in der südkoreanischen Stadt Ulsan aufgefunden worden. Er befindet sich mittlerweile im Krankenhaus. Sein Gesundheitszustand gilt als kritisch.

Der Gewerkschaft zufolge zündete sich der Mann aus Protest gegen die Unterdrückung gewerkschaftlich organisierter Mitarbeiter durch das Management an.

Die Gewerkschaft erklärte, ein Fabrik-Manager habe versucht, den Mann «unfair zu kontrollieren». Zuvor habe er das Management über Probleme mit der Motorenqualität informiert. «Das Hyundai-Management hat seine veraltete Personalpolitik nicht aufgegeben, und es kommt daher oft zu Arbeitskonflikten», erklärte die Gewerkschaft.

Ein Hyundai-Sprecher wies die Anschuldigungen zurück. Die Polizei untersuche den Vorfall, und Hyundai werde dies aufmerksam verfolgen, sagte der Sprecher.

Erstellt: 09.01.2012, 11:34 Uhr

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