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AIG verkauft japanische Lebensversicherer an Prudential

Bangalore Der in der Finanzkrise mehrheitlich verstaatlichte US-Versicherungskonzern AIG setzt den Verkauf seines Tafelsilbers fort.

Das Unternehmen tritt seine beiden Lebensversicherungstöchter in Japan für 4,8 Mrd. Dollar an den britischen Rivalen Prudential ab. Der Verkauf der Sparten Edison Life Insurance und Star Life Insurance sei ein weiterer Schritt, um die Hilfen aus dem Steuertopf möglichst bald zurückzuzahlen, teilte die American International Group am Donnerstag mit. Der Verkaufspreis setzt sich laut AIG aus 4,2 Mrd. Dollar in bar sowie der Übernahme von 600 Mio. Dollar an Schulden dritter Parteien zusammen. Sein allgemeines Versicherungsgeschäft in Japan werde der Konzern fortführen. Mit dem Verkauf der Lebensversicherungen kommen AIG und Prudential doch noch zusammen. Erst im Juni war der Verkauf der AIG- Asientochter AIA für 35 Mrd. Dollar an Prudential gescheitert. AIG gehört zu fast 80 Prozent dem Staat, der dem Unternehmen mit mehr als 180 Mrd. Dollar unter die Arme griff, als der einst grösste Versicherer der Welt nach dem Platzen der Blase am US- Immobilienmarkt ins Straucheln geriet.

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