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Airbus bleibt auf A380 sitzen

Atlanta Der europäische Flugzeughersteller Airbus bleibt auf einer ganzen Flotte seines Grossraumflugzeugs A380 sitzen.

Die US-amerikanische Flugzeugleasing-Firma ILFC zog am Dienstag eine Bestellung von zehn A380-Maschinen zurück und entschied sich stattdessen für 100 Flugzeuge der neuen A320-Familie. Der A320neo-Auftrag ist nach Listenpreisen 9,5 Milliarden Dollar wert, die A380-Bestellung belief sich dagegen lediglich auf mehr als drei Milliarden Dollar. Die Hersteller gewähren den Käufern aber normalerweise deutliche Abschläge. Airbus-Verkaufschef John Leahy wertete den neuen Auftrag als Vertrauensbeweis für den modernisierten A320. Die Abbestellung des A380 dagegen bedeute keinen ernsthaften Rückschlag für diesen Flugzeugtyp. International Lease Finance Corp (ILFC) habe die A380- Flugzeuge nicht für bestimmte Kunden reserviert, daher ändere sich nichts an der eigentlichen Nachfrage, sagte Leahy. Die EADS-Tochter Airbus geriet Anfang November unter Druck, als ein A380 der australischen Fluggesellschaft Qantas nach einer Triebwerksexplosion nur knapp einer Katastrophe entgangen war. Das weltgrösste Passagierflugzeug mit mehr als 450 Menschen an Bord konnte in Singapur notlanden. Qantas wirft dem britischen Konzern Rolls-Royce die Lieferung fehlerhafter Triebwerke vor.

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