Zum Hauptinhalt springen

Airbus verschiebt A350-Start - EADS hebt Gewinnziel 2012 an

Amsterdam Der Flugzeugbauer Airbus verschiebt den Start seines neuen Langstreckenjets A350 um drei Monate.

Der mit dem 787 Dreamliner von Boeing konkurrierende Jet soll wegen Problemen bei der Tragflächenproduktion nun erst ab dem zweiten Halbjahr 2014 ausgeliefert werden. Daraus entstehe eine Belastung von 124 Millionen Euro, kündigte der Airbus-Mutterkonzern EADS am Freitag an. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern spürt hingegen keine Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftsabkühlung, er flog im ersten Halbjahr bei steigenden Umsätzen einen fünfmal grösseren Gewinn ein. Der Umsatz erhöhte sich bis Ende Juni um 14 Prozent auf 24,9 Milliarden Euro. Der Reingewinn stieg auf 594 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum nur 109 Millionen Euro waren. «Der Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten gute Ergebnisse, unsere Finanzkennzahlen bestätigen die anhaltende Dynamik», erklärte der neue EADS-Chef Tom Enders. Er erhöhte die Prognose für das Gesamtjahr und rechnet nun mit einem Umsatzwachstum von 10 Prozent und deutlich steigenden Gewinnen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch