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Aktienbörsen in Fernost uneinheitlich

Tokio Die Märkte in Fernost haben am Montag uneinheitlich tendiert.

Während in Japan Anleger vor der Sitzung der japanischen Notenbank vorsichtig abwarteten, profitierten Märkte in Singapur oder Hongkong von Daten aus China. Ein Einkaufsmanagerindex am Freitag zeigte, dass sich die Industrie der Volksrepublik nach einer Wachstumsdelle im Sommer wieder auf Aufwärtskurs befindet. In Tokio ging der Nikkei-Index der 225 führenden Werte nach einem unsteten Handel mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 9381 Zähler aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,9 Prozent auf 822 Punkte. Die Börsen in Taiwan, Singapur, Südkorea und Hongkong verzeichneten hingegen Gewinne. Die Märkte in China waren wegen eines Feiertags geschlossen. Experten rechnen in der gesamten Woche mit einem Auf und Ab an den Aktienmärkten. «Der nervöse Handel wird sich in der gesamten Woche fortsetzen. Auch nach der Sitzung der Bank von Japan morgen, weil die US-Arbeitsmarktdaten erst am Freitag veröffentlicht werden», sagte Hiroaki Kuramochi von Tokai Tokyo Securities. Zunächst stand aber der Dienstag im Fokus der Händler. Die meisten Investoren rechnen mit einer Entscheidung der japanischen Notenbank zugunsten eines niedrigeren Yen-Kurses. Davon würden vor allem die japanischen Exporteure profitieren.

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