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«Alles deutet auf einen Rachetäter hin»

Beim Datenklau bei der Swisscom deutet laut Peter Cosandey, Ex-Staatsanwalt und Experte für Wirtschaftsdelikte, alles auf einen Mitarbeiter als Täter hin, der sich am Unternehmen rächen wollte.

Wurde Opfer eines Datendiebstahls: Der grösste Schweizer Telekom-Anbieter Swisscom.
Wurde Opfer eines Datendiebstahls: Der grösste Schweizer Telekom-Anbieter Swisscom.
Keystone
Die Swisscom ist eine wichtige Anbieterin von IT-Dienstleistungen und betreibt grosse Rechenzentren: Das Operation Management Center des Telekommunikationsunternehmens in Zürich, wo Störungen überwacht werden (28. Januar 2013).
Die Swisscom ist eine wichtige Anbieterin von IT-Dienstleistungen und betreibt grosse Rechenzentren: Das Operation Management Center des Telekommunikationsunternehmens in Zürich, wo Störungen überwacht werden (28. Januar 2013).
Keystone
Hat den Fall aufgedeckt: Redaktionsgebäude der «Neuen Zürcher Zeitung».
Hat den Fall aufgedeckt: Redaktionsgebäude der «Neuen Zürcher Zeitung».
Keystone
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Herr Cosandey, die Swisscom hat ein Datenleck – und hat das erst entdeckt, als die Datenträger bei der NZZ aufgetaucht sind. Hat die Swisscom geschlampt?

Das kann ich nicht sagen, dafür haben wir noch zu wenig Informationen. Die Swisscom ist eine wichtige Anbieterin von IT-Dienstleistungen und betreibt grosse Rechenzentren. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass sie diese gemäss gängigen Sicherheitsstandards schützt. Ausserdem werden ständig irgendwo Daten gestohlen und nur in den wenigsten Fällen bekommen das die Unternehmen überhaupt mit.

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