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«Alles hängt an Samih Sawiris»

Bis zu 160 Millionen Franken Verlust schreibt Orascom von Samih Sawiris für das letzte Jahr. Geht ihm jetzt das Geld aus? Dazu Finanzanalyst Patrick Hasenböhler.

Die zentrale Figur bei Orascom: Der ägyptische Investor Samih Sawiris bei der Eröffnungsfeier des Luxushotels Chedi in Andermatt. (9. Dezember 2013)
Die zentrale Figur bei Orascom: Der ägyptische Investor Samih Sawiris bei der Eröffnungsfeier des Luxushotels Chedi in Andermatt. (9. Dezember 2013)
Urs Flüeler, Keystone
Samih Sawiris' ganzer Stolz: Das Feriendorf El Gouna mit 16 Hotels, 2700 Zimmern, 400 Shops, 50 Restaurants – und einem Spital.
Samih Sawiris' ganzer Stolz: Das Feriendorf El Gouna mit 16 Hotels, 2700 Zimmern, 400 Shops, 50 Restaurants – und einem Spital.
PD
Nach einem Bombenanschlag auf einen Touristenbus 15 Kilometer vom Resort entfernt ist die Auslastung in den fünf Hotels eingebrochen. Im Oktober lag sie noch bei 47 Prozent.
Nach einem Bombenanschlag auf einen Touristenbus 15 Kilometer vom Resort entfernt ist die Auslastung in den fünf Hotels eingebrochen. Im Oktober lag sie noch bei 47 Prozent.
PD
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Herr Hasenböhler, Orascom hat eine weitere Gewinnwarnung publiziert. Zwischen 145 und 160 Millionen Franken Verlust drohen 2013. Ende September hatte das Unternehmen noch rund 57 Millionen Franken in der Kasse. Geht ihm das Geld aus?

Das kann man heute noch nicht sagen. Erst das detaillierte Jahresergebnis wird das zeigen. Tendenziell halte ich die finanzielle Situation für weniger angespannt, als die Gewinnwarnung auf den ersten Blick glauben macht. Entscheidend dafür ist nicht der Reinverlust, sondern wie viel davon auf die Geldflussrechnung durchschlägt. Bewertungsverluste spielen keine Rolle für die Frage, ob das Unternehmen noch Geld zur Verfügung hat.

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