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Alstom sieht sich vor mehrjähriger Wachstumsphase

Paris Der französische Energie- und Zugtechnikkonzern Alstom sieht Jahre des moderaten Wachstums vor sich liegen.

In den kommenden drei Jahren werde der Umsatz jährlich um mindestens fünf Prozent zulegen, sagte der Konzern am Freitag voraus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende März) hatte der Kraftwerksbauer und Hersteller von Zügen wie dem Hochgeschwindigkeitszug TGV trotz leicht rückläufiger Umsätze einen kräftigen Gewinnsprung verbucht. Der Überschuss legte binnen Jahresfrist um gut die Hälfte auf 732 Millionen Euro zu, während die Franzosen mit knapp 20 Milliarden Euro rund fünf Prozent weniger umsetzten. Der Auftragseingang stieg um gut fünf Prozent auf 49,3 Milliarden Euro. Altom ist auch in der Schweiz tätig und ist hierzulande ein wichtiger Industriearbeitgeber. Während Alstom seine Kapazitäten in den Industrieländern reduziert, investiert der Konzern in Schwellenländern in den Aufbau. Die Verschiebung lässt sich bereits deutlich an den Auftragseingängen ablesen. Die Schwellenländer stehen bei Alstom bereits für rund 60 Prozent aller neuen Bestellungen. Diese waren 2011 insgesamt um 14 Prozent auf 21,7 Milliarden Euro nach oben geklettert. «Auf den Schwellenmärkten bieten sich weiterhin zahlreiche Chancen in allen Geschäftsfeldern. Auf den reifen Märkten gibt es trotz der gegenwärtigen Schwäche Anzeichen für Verbesserungen in manchen Bereichen, etwa bei Offshore-Windanlagen und der Stromübertragung», hiess es.

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