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«Am Arsch der Welt» – und auch nicht geliefert

Einschlägige Werbung allein genügt nicht: Home 24 gilt als Zalando der Möbelbranche, entsprechend fürchtete sich die hiesige Konkurrenz. Nun tauchen aber Probleme auf.

Die einheimischen Möbelgeschäfte hatten sich schon warm angezogen und ihr eigenes Onlinegeschäft ausgebaut. Möbel Pfister etwa investierte letztes Jahr viel Geld in den Onlineauftritt. Die Migros-Töchter Micasa und Interio ebenso. Interio ging letztes Jahr mit seinem Angebot ins Internet. Marktführer Ikea senkte die Liefergebühren. Alle schauten sie mit Sorgenfalten auf der Stirn nach Deutschland. Dort machte sich Home 24 parat für den Markteintritt in die Schweiz.

Der Händler gilt als Zalando der Möbelbranche. Er kommt aus der gleichen Küche wie der Kleiderwebshop. Die Brüder Samwer haben Home 24 an den Start geschickt, um die Wachstumsstory von Zalando weiterzuführen. Und sie sind bekannt dafür, nicht zu kleckern, wenn es um Wachstum und Expansion geht. So legte Home 24 in Deutschland einen viel versprechenden Start hin. Wie bei Zalando sind Lieferungen und Retouren beim Möbelhändler gratis. Kein Wunder, hat man in der Schweiz auch ähnliche Auswirkungen von Home 24 erwartet wie damals von Zalando.

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