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Angeschlagene Bank of America plant drastisches Sparprogramm

New York Die grösste Bank der USA, die angeschlagene Bank of America (BofA), plant ein radikales Sparprogramm.

Bankchef Brian Moynihan kündigte am Montag in New York an, dass durch eine Restrukturierung die jährlichen Kosten bis 2013 um 5 Milliarden Dollar sinken sollen. Mit den Einsparungen solle ab dem kommenden Monat begonnen werden. Eine zweite Sparrunde könnte bereits ab dem Frühjahr greifen. Zu möglichen Entlassungen machte Moynihan keine Angaben. Das «Wall Street Journal» hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass die Bank of America bis zu 40'000 ihrer 288'000 Stellen streichen könnte. Die BofA steht wegen ihrer Rolle in der Finanzkrise schwer in der Kritik und hatte im zweiten Quartal wegen Entschädigungszahlungen für ihre Immobilientochter Countrywide Financial 9,13 Milliarden Dollar verloren. Ende Juni zahlte sie wegen Ramschanleihen aus der Immobilienkrise eine Entschädigung von 8,5 Milliarden Dollar an eine Investorengruppe. Zusätzlich legte sie noch 5,5 Milliarden Dollar zur Seite, um sich für Zahlungen in weiteren strittigen Fällen zu wappnen. Im August war der US-Milliardär Warren Buffet der Bank zur Hilfe gekommen und investierte dort 5 Milliarden Dollar.

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