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Arbeitnehmerorganisation reicht Klage gegen Merck Serono ein

Die angekündigte Schliessung der Konzernzentrale in Genf hat für das deutsche Pharmaunternehmen Merck Serono ein juristisches Nachspiel.

Die Arbeitnehmerorganisation Angestellte Schweiz hält die Art und Weise, wie das Unternehmen die Entlassungen durchführt, für rechtswidrig und will eine Klage einreichen. Angestellte Schweiz bemängelt, dass Merck Serono keine rechtlich eingesetzte Arbeitnehmervertretung habe. Dadurch müssten über 1000 Angestellte wegen der Entlassung persönlich konsultiert werden. «Für ein modernes Unternehmen dieser Grösse ist dies absolut rückständig und nicht zeitgemäss», schrieb die Organisation am Freitag. Mit der Klage soll festgestellt werden, ob das Unternehmen Merck Serono mit seinem Vorgehen Pflichten aus dem Mitwirkungsgesetz verletze und ob das Konsultationsverfahren den rechtlichen Standards entspreche. Angestellte Schweiz wird die Klage nach eigenen Angaben nächste Woche einreichen. Notiz an die Redaktion: folgt mehr bis 1600

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