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Arbeitslosigkeit geht in den USA weiter zurück

Washington Die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt geht weiter.

Die Erwerbslosenquote sei im April auf 8,1 Prozent gefallen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Im März hatte sie noch bei 8,2 Prozent gelegen. Dafür schuf die US-Wirtschaft im April überraschend wenig neue Stellen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 115'000, nachdem sie im Vormonat noch um nach oben korrigierte 154'000 gestiegen war. «Es geht nur langsam bergauf», sagte dazu Analyst Nigel Gault von IHS Global Insight. Mehr sei angesichts des verhaltenen Wirtschaftswachstums nicht drin. Das Bruttoinlandprodukt war im ersten Quartal mit einer Jahresrate von 2,2 Prozent gewachsen, Ende 2011 waren es noch 3 Prozent gewesen. Im Präsidentschaftswahlkampf zwischen Amtsinhaber Barack Obama und seinem wahrscheinlichen Herausforderer Mitt Romney spielt die Entwicklung am Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle. Zu Beginn von Obamas Amtszeit war die Arbeitslosenquote auf 10 Prozent geklettert. Seither ging sie zwar zurück, liegt aber immer noch um zwei Prozentpunkte über dem Schnitt der vergangenen 50 Jahre. Die US-Notenbank rechnet für 2012 mit einer Arbeitslosenquote von 7,8 bis 8,0 Prozent. Im Jahr 2013 soll sie gemäss der Federal Reserve dann auf 7,3 bis 7,7 Prozent sinken.

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