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Areva streicht 128 Stellen in Oberentfelden AG - 35 Kündigungen Gewerkschaften und Management finden «sozialverträgliche Lösung»

Bei der Niederlassung des Energietechnik- Unternehmens Areva T&D in Oberentfelden AG werden 128 von insgesamt 850 Stellen abgebaut.

Maximal 35 Mitarbeiter bekommen die Kündigung. Die weiteren Betroffenen werden frühpensioniert oder erhalten interne Angebote. Auf ein entsprechendes Abkommen einigten sich das Management von Areva und die Gewerkschaften Unia, Syna sowie die Arbeitnehmerorganisation Angestellte Schweiz. Es seien «sozialverträgliche Lösungen» gefunden worden, teilte das Management von Areva am Donnerstag mit. Auch die Gewerkschaften zeigten sich in Stellungnahmen mit dem Verhandlungsergebnis «zufrieden». Es komme zu massiv weniger Entlassungen als erwartet, hielt Unia fest. Von einem «sensationellen Ergebis» sprach die Organisation Angestellte Schweiz. Den 35 Kündigungen muss der Europäische Betriebsrat noch zustimmen. Es wurde gemäss Areva weiter vereinbart, dass es vor März 2012 keine weiteren Strukturanpassungen geben wird. Anfang August hatte das Unternehmen der Belegschaft einen Abbau von bis zu 140 Stellen in Aussicht gestellt. Die Gewerkschaften forderten Alternativen. Überkapazitäten Für die von einer Entlassung betroffenen 35 Mitarbeiter werden interne Lösungen gesucht, und sie erhalten zudem verlängerte Kündigungsfristen. 19 Mitarbeitende werden vorzeitig pensioniert, 11 Mitarbeiter gehen in die ordentliche Pension. Für 25 Mitarbeitende werden Stellen bei Alstom und Schneider Electric gesucht, wie die Sozialpartner weiter mitteilte. Für weitere 68 Mitarbeitende sollen bereits Lösungen gefunden worden sein. Areva begründete den Abbau der Arbeitsplätze mit Überkapazitäten am Produktionsstandort Oberentfelden. Das Unternehmen gibt sich überzeugt, mit dem Abbau die strukturellen Probleme überwinden zu können.

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