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Ascom-Aktien nach Geschäftszahlen und Dividende gefragt

Die Aktien des Technologiekonzerns Ascom sind am Mittwoch nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen für 2010 und der Ankündigung der ersten Dividendenzahlung seit Jahren gefragt gewesen.

Gegen 11.30 Uhr notierte Aktie in einem kaum veränderten Gesamtmarkt 2,5 Prozent fester auf 14,45 Franken. Ascom übertraf mit dem Jahresergebnis die Schätzungen der Analysten und will auch künftig eine Dividende zahlen, wenn ein Gewinn erwirtschaftet wird. Der Verwaltungsrat habe sich aber nicht auf eine Ausschüttungsquote festgelegt, sagte Finanzchef Martin Zwyssig bei der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Eine steuerfreie Auszahlung aus den Reserven aus Kapitaleinlagen sei «unter Umständen» möglich. Allerdings sei die entsprechenden Reserven bei Ascom im Vergleich zu anderen Unternehmen «nicht riesig». Die Summe würde lediglich für ein oder zwei Jahre reichen. Ascom will in den Divisionen Wireless Solutions und Network Testing stärker als der Markt wachsen, wie der designierte neue Konzernchef Fritz Mumenthaler sagte. Die Analysten der Bank Wegelin zeigten sich besonders über die Margensteigerung bei Ascom erfreut. Da die Sparten Wireless Solutions und Network Testing ihre Profitabilität deutlich verbessert hätten, könnte dies Spekulationen um einen Verkauf der dritten Sparte Security Communication wieder aufkommen, selbst wenn Mumenthaler eine Portfolio-Diskussion für nicht angebracht halte. Ein Unsicherheitsfaktor für die Ascom-Aktie bleibe der geplante Verkauf des 20-Prozent-Anteils, den die Zürcher Kantonalbank am Unternehmen halte, schrieben die Wegelin-Analysten weiter.

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