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Bangen um Konjunktur beherrscht wieder die Wall Street

New York Enttäuschende Arbeitsmarktdaten haben den US-Anlegern den Wochenausklang gründlich verdorben.

Die führenden Börsenbarometer gaben am Freitag zum Teil mehr als zwei Prozent nach. Die Investoren sahen mit dem desolaten Zustand des amerikanischen Job-Markts ihre Rezessionsängste bestätigt. In dem von Börsenturbulenzen und einer drohenden Staatspleite geprägten August stagnierte die Zahl der Beschäftigten überraschend. Zugleich verunsicherte die anhaltende Schuldenkrise in Europa die Anleger. Griechenland wird im laufenden Jahr sein Schuldenziel verfehlen. Auch ist unklar, ob die italienische Regierung weiter an ihrem milliardenschweren Sparprogramm festhält. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 11'492 und einem Tief von 11'211 Punkten. Er verabschiedete sich 2,2 Prozent schwächer bei 11'240 Zählern ins Wochenende. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 2,5 Prozent auf 1173 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,6 Prozent auf 2480 Punkte. Auf Wochensicht ergab sich für den Dow ein Minus von 0,4 und für den S&P von 0,2 Prozent. Die Nasdaq verbuchte dagegen ein hauchdünnes Plus. In Frankfurt ging der Dax 3,4 Prozent schwächer bei 5538 Punkten aus dem Handel. Die Kurse waren zuletzt in der Erwartung gestiegen, dass die US- Notenbank wegen der miserablen Wirtschaftszahlen neue Konjunkturhilfen plant. Doch einige Analysten warnen, dass die Fed mittlerweile gar keine Pfeile mehr im Köcher haben könnte.

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