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Banken CS-Stellenabbau: Gewerkschaft spürt Ohnmacht bei Mitarbeitern

Der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) spürt bei den Schweizer Mitarbeitern der Credit Suisse (CS) eine gewisse Ohnmacht angesichts immer neuer Ankündigungen zum Stellenabbau.

Der SBPV kritisiert auch die Informationspolitik der Bank. «Wir stellen fest, dass wir nicht vorinformiert worden sind», sagte SBPV-Zentralsektetärin Denise Chervet der Nachrichtenagentur sda. Konsultiert werde erst, wenn die Auswirkungen auf die Schweizer Belegschaft bekannt seien. Das aber nicht frühzeitig genug, sagte Chervet. Jetzt könne nur noch Schadenbegrenzung erreicht werden. Die von Kapitalsorgen geplagte CS hat ihr Sparziel am Donnertag von 2 auf 3 Milliarden Fr. erhöht. Was dies an Stellen kostet, sagt die Bank nicht. CS-Chef Brady Dougan liess aber durchblicken, dass es in der aktuell 48'200 Mitarbeiter zählenden Bank über 1000 Stellen treffen könnte. Der SBPV versteht die Notwendigkeit von Sparmassnahmen bei der CS fordert aber eine «Opfersymmetrie»; sprich, dass der Rotstift auf allen Stufen der Bank angesetzt werde. «Bisher haben wir aber keine Anzeichen, dass diese Forderung ernst genommen wird», sagte Zentralsekretärin Chervet. Chervet appellierte an CS-Schweiz-Chef Hans Ulrich Meister persönlich, sich für die Schweizer Mitarbeiter einzusetzen und die Swissness der CS zu verteidigen. Die Schweizer Belegschaft solle nicht überproportional für den Sparkurs bluten müssen.

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