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Banken verdienen 2010 mehr als 2009 - Sektor hat mehr Beschäftigte

Die Schweizer Banken haben 2010 von einer guten Konjunkturlage profitiert.

Insgesamt 320 Institute kamen laut der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) zusammen auf einen Geschäftserfolg von 61,5 Milliarden Franken, das sind 13,4 Prozent mehr als 2009. Die gehe vor allem auf die Grossbanken und das Zins- sowie Handelsgeschäft zurück, sagte SBVg-Geschäftsführer Claude-Alain Margelisch am Montag vor den Medien in Zürich. Erstmals seit der Finanzkrise 2008/2009 stieg die Bilanzsumme aller Banken wieder: Sie nahm um 1,7 Prozent auf 2714,5 Milliarden Fr. zu. Dies geht laut SBVg vor allem auf die Hypothekenausleihungen und andere Kredite zurück. Die Kreditlinien beliefen sich auf 898 Milliarden Franken. Zwei Drittel davon entfielen auf Haushalte. Nachdem 2009 Entlassungswellen die Banken erschüttert hatten, stieg die Zahl der Mitarbeiter im vergangenen Jahr wieder und zwar auf 108'000. Die SBVg rechnet aber damit, dass das die Beschäftigungszahlen im (laufenden) zweiten Halbjahr stagnieren.

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