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Banken-Giroguthaben bei der SNB steigen auf über 270 Milliarden Franken

Die Giroguthaben der inländischen Banken bei der Schweizerischen Nationalbank haben in der vergangenen Woche 270,9 Milliarden

Fr. erreicht. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Währungshüter weiterhin entschieden am Devisenmarkt intervenieren, um den Frankenkurs auf mindestens 1,20 Euro zu halten. Der Anstieg beträgt 9,5 Milliarden Franken, wie die am Montag veröffentlichten SNB-Zahlen verdeutlichen. In der Vorwoche hatten die Giroguthaben um gut 12 Milliarden Fr. zugenommen. Offenbar haben die Finanzmärkte den Rettungsbemühungen der Politik für den Euro in der vergangenen Woche etwas mehr Vertrauen geschenkt: Für Beobachter deuten die Giroguthaben bei der SNB nämlich an, in welchem Umfang in etwa die Notenbank an den Märkten interveniert hat. Wenn die SNB im Markt Devisen kauft, um damit den Franken schwächer zu machen, schreibt sie den Franken-Gegenwert der jeweiligen Bank gut. Je tiefer das Vertrauen der Anleger in den Euro und andere Währungen ist, desto mehr sind sie geneigt, Franken zu kaufen. Dem damit verbundenen Kursanstieg wirkt die SNB seit September 2011 entgegen. Seit Mai interveniert die SNB stark. Die Giroguthaben sind im Mai um 66 Milliarden Fr. und im Juni um 59 Milliarden Fr. angeschwollen. Die Zahlen für den Juli wollen die Währungshüter am 7. August bekannt geben. Bis zum 27. Juli kann der Anstieg auf rund 33 Milliarden Fr. beziffert werden.

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