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Bankenwerte leiden unter Unsicherheit in den Euroländern

Die Aktien der Schweizer Grossbanken haben am Montagmorgen zu den grossen Verlierern im Schweizer Börsenindex SMI gehört.

Die Titel werden erneut von der Unsicherheit bezüglich der Zukunft Griechenlands gedrückt. Übers Wochenende hatten sich vermehrt Stimmen gemeldet, die mit einem Ausscheiden von Griechenland aus der Euro-Zone als unausweichlichen Schritt rechnen. Aber auch der jüngste Vorfall bei JPMorgan dürfte erneut die Unsicherheit gegenüber Grossbanken geschürt haben. Die Aktien der UBS büssten bis 10.05 Uhr 1,8 Prozent auf 11,26 Fr. ein und CS verloren 1,9 Prozent. Der SMI gab gib 1 Prozent ab. Die Titel von Julius Bär standen dagegen 1,1 Prozent im Plus. Die Privatbank wird morgen Dienstag ein Update zum Neugeldzufluss und den verwalteten Vermögen in den ersten vier Monaten 2012 geben. Fundamental haben die Schweizer Grossbanken seit der Publikation der Erstquartalsresultate keine neue Bewertung durch die Analysten erfahren. Einzig der CS, beziehungsweise deren Chef Brady Dougan, zollte die Wochenendpresse höhere Aufmerksamkeit. Gemäss einem Artikel soll der Verwaltungsrat über einen Wechsel an der Konzernspitze debattieren. Interner Favorit für die Nachfolge von Dougan ist gemäss der Zeitung Walter Berchtold, derzeit Chairman der Abteilung Private Banking. In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Gerücht herumgereicht, Grossaktionäre würden ihre Unzufriedenheit bezüglich der schwachen Kursentwicklung der CS-Aktien immer lauter zum Ausdruck bringen und den Kopf von Dougan fordern.

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