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Barclays-Präsident Marcus Agius tritt zurück

London Im Skandal um manipulierte Zinssätze ist der Präsident der britischen Grossbank Barclays, Marcus Agius, zurückgetreten.

Es tue ihm aufrichtig Leid, dass Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre «im Stich gelassen» worden seien, erklärte Agius am Montag in einer Stellungnahme auf der Internetseite der Bank. Barclays kündigte zudem eine interne Untersuchung der Vorfälle und die Entwicklung eines neuen, verpflichtenden Verhaltenskodex an. Barclays soll versucht haben, den Liborsatz zu beeinflussen. Der Liborsatz legt unter anderem fest, zu welchem Zinssatz sich Banken gegenseitig Geld leihen. Die Bank muss deshalb an die Finanzaufsichtsbehörden in den USA und Grossbritannien sowie an das US-Justizministerium eine Rekordstrafe von 290 Millionen Pfund (rund 430 Millionen Franken) zahlen. Gegen mehrere Banken in Europa und den USA laufen ebenfalls Ermittlungen.

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