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Barry Callebaut verkauft Fabrik in Frankreich

Der Schokoladehersteller Barry Callebaut will seine Fabrik und die Geschäftsaktivitäten im französischen Dijon verkaufen.

Es war die letzte in der Gruppe verbleibende Fabrik für Produkte direkt für die Konsumenten. Dies stehe im Einklang mit der neuen strategischen Ausrichtung, künftig ausschliesslich auf das Business-to-Business-Geschäft zu setzen, teilte Barry Callebaut am Freitag mit. Neuer Eigentümer wird «Chocolatier de Bourgogne», der für die nächsten fünf Jahre 12'000 Tonnen Flüssigschokolade pro Jahr an Barry Callebaut liefern wird. Der weltgrösste Schokoladenhersteller hatte vor einem Jahr entschieden sich vom Geschäft mit Produkten für den europäischen Detailhandel zu trennen. Das Unternehmen positioniert sich nun hauptsächlich als industrieller Zulieferer für Flüssigschokolade und Halbfertigprodukte. Ausserdem liefert der Konzern mit Sitz in Zürich auch Premium-Produkte zur Weiterverarbeitung an Chocolatiers, Confiseure und Bäcker. Für das Geschäftsjahr 2011/2012 geht Barry Callebaut aufgrund des aufgegebenen Geschäftsbereichs mit einem einmaligen Verlust in Höhe von 65 Millionen Franken aus. Darin enthalten seien das Betriebsergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereichs, einmalige Wertverminderungsaufwendungen sowie Kosten im Zusammenhang mit der Transaktion.

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