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Baumeister offerieren 0,4 Prozent mehr Lohn - Gewerkschaften drohen

Auf dem Bau drohen sich die Fronten zwischen den Sozialpartnern erneut zu verhärten.

Die Gewerkschaften Unia und Syna wollen sich mit dem Angebot der Baumeister für eine generelle Lohnerhöhung von 0,4 Prozent nicht zufrieden geben. Die in der zweiten Verhandlungsrunde am Montag unterbreitete Offerte sei für die Bauarbeiter eine Provokation und ein Schlag ins Gesicht, schreiben die beiden Gewerkschaften in einem gemeinsamen Communiqué vom Montag. Trotz Bauboom wolle der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) nur ein paar Franken mehr geben. Die zusätzlich versprochene individuelle Lohnerhöhung von 0,4 Prozent wäre zudem für den einzelnen Bauarbeiter nicht garantiert und für die Gewerkschaften nicht überprüfbar, hiess es weiter. Dabei hätten die Baumeister unlängst in einer Umfrage für das nächste Jahr Lohnerhöhungen von 2,4 Prozent als realistisch bezeichnet. Dies komme der gewerkschaftlichen Forderung von 150 Franken für alle ziemlich nahe. Die Bauarbeiter und ihre Gewerkschaften Unia und Syna wollen sich nicht mit «Brosamen» abspeisen lassen. Sie wollen nun diskutieren, welche Massnahmen sie ergreifen. In den vergangenen Jahren ist es auf dem Bau oft zu harten Arbeitskämpfen gekommen; mehrmals traten die Bauarbeiter in den Streik.

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