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Baumeisterverband verhandelt nicht mehr mit der Unia Klage gegen die Gewerkschaft wegen Verletzung der Friedenspflicht

Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) wird mit der Gewerkschaft Unia nicht mehr weiter über den Landesmantelvertrag (LMV) im Bauhauptgewerbe verhandeln.

Der Verband werde ab sofort nur noch mit Gewerkschaften zusammenarbeiten, die den Arbeitsfrieden respektierten, schreibt der SBV am Donnerstag. Diese müssten einer Verlängerung des heutigen LMV ohne Vorbedingungen zustimmen, bis ein neuer Vertrag vorliege, heisst es im Communiqué. Der Baumeisterverband bietet im Gegenzug eine Lohnerhöhung um 1,5 Prozent für 2012 an. Mit diesen Massnahmen reagiert der Zentralvorstand des Schweizerischen Baumeisterverbands auf die verschiedenen Aktionen in Genf, Lausanne, Bern und Zürich vom vergangenen Freitag. Die Unia hatte zu einem Protesttag aufgerufen, was auf zahlreichen Baustellen zu Baustopps geführt hatte. Der Baumeisterverband wird nun gegen die Handlungen der Unia Klage wegen Verletzung der Friedenspflicht einreichen, wie er weiter mitteilte. Hinzu kämen Strafanzeigen von Bauunternehmern gegen die Unia. Notiz an die Redaktion: Folgt mehr nach MK

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