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Bedingte Strafe für Ex-Finanzchef des EKT 35 Millionen in den Sand gesetzt - unrechtmässige Provisionen

Der frühere Finanzchef des Elektrizitätswerks des Kantons Thurgau (EKT) ist vom Bezirksgericht Arbon wegen Geldwäscherei, ungetreuer Geschäftsbesorgung und Bestechlichkeit verurteilt worden.

Das Gericht sprach eine bedingte Freiheitsstrafe von 16 Monaten aus. Ausserdem muss der Verurteilte 1000 Franken Busse zahlen, wie das Gericht am Montag bekanntgab. Die Richter blieben damit deutlich unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Diese hatte für den Ex- Finanzchef eine Freiheitsstrafe von drei Jahren, davon ein Jahr unbedingt, gefordert. Der ehemalige Finanzchef, der heute in Thailand lebt, hatte 35 Millionen Franken des Elektrizitätswerks bei der US-Bank Lehman Brothers angelegt. Dafür kassierte er unrechtmässig 1,2 Millionen Franken Provisionen. Das angelegte Geld ging durch den Konkurs der Bank verloren. Das Bezirksgericht sprach den Angeklagten der ungetreuen Geschäftsbesorgung in acht Fällen, der gewerbsmässigen Geldwäscherei in fünf Fällen und der Annahme von Bestechungsgeld schuldig. Vom Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs wurde er freigesprochen. Drei Mitangeklagte verurteilte das Gericht zu bedingten Geldstrafen von 13'200, 6300 und 900 Franken sowie zu Bussen von 2000 und 1000 Franken. Auf die Zivilforderung des EKT wurde nicht eingetreten.

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