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Bei Media-Markt verschwinden Papier-Preisschilder

Der Händler von Unterhaltungselektronik führt digitale Preisschilder ein. Das erlaubt, die Preise schneller anzupassen. Der Konsumentenschutz warnt vor steigender Unsicherheit.

Dieser Anblick ist bald passé: Media-Markt will die Preisschilder aus Papier durch Minibildschirme ersetzen.
Dieser Anblick ist bald passé: Media-Markt will die Preisschilder aus Papier durch Minibildschirme ersetzen.
Martin Rütschi, Keystone

Bei Onlineshops ist es bereits üblich: Die Preise ändern sich mehrmals täglich (Redaktion Tamedia berichtete). Die stationären Geschäfte können da nicht mithalten. Mit den Papierschildern auf Regalen und Produkten liegt die schnelle und ständige Preisanpasserei nicht drin.

In der Schweiz sind erst Händler wie Microspot und Digitec, die neben ihrem Hauptverkaufskanal Internet nur wenige Filialen oder Showrooms betreiben, so weit, die Preise auch stationär digital anzuzeigen. Die schnell ändernden Preise machen das nötig, sagt Microspot-B2B-Leiter Guido Portmann. Denn die Kunden haben kein Verständnis, wenn sie im Laden andere Preise vorfinden als im Webshop.

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