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Beim Wein rollt die nächste Online-Welle an

Der Handel mit Wein verschiebt sich immer mehr ins Internet. Für die Händler birgt das Risiken. Für die Kunden sind die Aussichten gut.

Da ist der Wein noch lange nicht online: Weinpresse beim Winzerfest im französischen Banyuls. Foto: Didier Zylberyng (Alamy)
Da ist der Wein noch lange nicht online: Weinpresse beim Winzerfest im französischen Banyuls. Foto: Didier Zylberyng (Alamy)

Es ist paradox: Der Pro-Kopf-Konsum von Wein ist in der Schweiz von über 40 auf 36 Liter pro Jahr gesunken. Und trotzdem drängen immer noch neue Akteure in den Weinhandel – als wäre dies ein blühendes Wachstumsfeld.

Im Moment sorgt Coop für zusätzlichen Druck. Mit dem Start der neuen Onlineplattform für Wein namens Mondovino. Der Detailhändler ist bereits jetzt die Nummer 1 im Schweizer Weingeschäft. Insgesamt setzt der Detailhandel pro Jahr laut Brancheninformationen 950 Millionen Franken mit Wein um. Davon entfallen 500 Millionen allein auf Coop. Das Onlinegeschäft ist dabei noch vergleichsweise klein: Aktuell erzielt der Grossverteiler via seinen Onlineshop Coop@home einen Umsatz von etwas mehr als 25 Millionen Franken mit Weinen. Gemessen am gesamten Coop@home-Umsatz von 103 Millionen Franken sind das zwar rund 25 Prozent. Was gleichzeitig unterstreicht, dass der Wein eine tragende Säule des ganzen Onlinegeschäfts von Coop ist. In Bezug auf das gesamte Volumen beim Wein macht der Onlineabsatz aber gerade einmal 5 Prozent aus.

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