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Bellevue Group spart sich in die Gewinnzone zurück

Die Vermögensverwalterin Bellevue Group hat im ersten Halbjahr 2012 wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Das Unternehmen verdiente unter dem Strich 8,3 Millionen Franken. Vergangenes Jahr hatten ausserordentliche Wertberichtigungen und Abschreibungen noch zu einem Verlust von 53,5 Millionen Fr. geführt. Nun ist das Unternehmen zurück in der Gewinnzone, obschon das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft als wichtigster Geschäftszweig mit 20,7 Millionen Fr. leicht weniger Ertrag generierte als im Vorjahreszeitraum. Allerdings konnte die Gruppe bei den übrigen Erträgen zulegen, und auch das Handelsgeschäft schrieb nach einem negativen Ergebnis vor Jahresfrist wieder schwarze Zahlen. Zudem trat die Bellevue Group auf die Kostenbremse: Die Personal- und Sachkosten wurden um 16 Prozent reduziert. Der wesentliche Teil des Konzerngewinns von 8,3 Millionen Fr. gehen auf das Konto von Bellevue Asset Management. Bank am Bellevue, das zweite Unternehmen der Gruppe, steuerte einen Halbjahresgewinn von 2,0 Millionen Fr. bei. Die betreuten Kundenvermögen reduzierten sich angesichts des fehlenden Investmentappetits der Anleger für Aktienanlagen um 3 Prozent auf 3,5 Milliarden Franken. Konzernchef Urs Baumann zeigte sich mit dem Halbjahresresultat zufrieden. «Angesichts der anhaltenden Zurückhaltung der Anleger, der entsprechend tiefen Börsenumsätze und der nicht wiederkehrenden Faktoren im ersten Halbjahr erwarten wir jedoch ein deutlich schwächeres zweites Semester», liess er sich im Communiqué zitieren.

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