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Beratungen der EU-Finanzminister zu IWF-Milliarden dauern an

Brüssel Die europäischen Finanzminister haben am frühen Montagabend weiter über eine stärkere Einbeziehung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei der Euro-Rettung beraten.

Ein Ende der Telefonkonferenz sei bisher nicht absehbar, berichteten EU-Diplomaten. Zur Stärkung des IWF wollen die Euroländer über ihre Notenbanken zusätzliche Mittel von rund 150 Milliarden Euro bereitstellen. Mit dem Geld könnte der IWF Programme für Krisenländer finanzieren. Die Nicht-Euro-Staaten der EU wollten ursprünglich zusätzlich 50 Milliarden Euro nach Washington geben - ob dieser Betrag zusammenkommt, blieb zunächst offen. Der EU-Gipfel am 9. Dezember hatte von einem Gesamtbetrag von 200 Milliarden Euro gesprochen. Die Schweiz hat nach Angaben der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bisher noch keine Anfrage erhalten, sich finanziell an Rettungsmassnahmen für die Euro-Zone zu beteiligen. Laut SNB- Präsident Philipp Hildebrand wird die Schweiz erst über einen Beitrag zur Aufstockung der IWF-Mittel entscheiden, «wenn mehr Klarheit über die Vorgehensweise im Rettungsprozess besteht und eine konkrete Anfrage vorliegt».

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