Zum Hauptinhalt springen

Bergbauriese Rio Tinto will nicht mehr nach Diamanten graben

Melbourne Der australische Minen-Gigant Rio Tinto bietet sein zuletzt glanzloses Geschäft mit Diamanten feil, um sich auf profitablere Geschäftsfelder wie Eisenerz, Kupfer und Uran zu konzentrieren.

Der Konzern sucht in Australien, Zimbabwe und Kanada nach den begehrten Edelsteinen und kündigte am Dienstag an, den Geschäftszweig grundlegend zu überprüfen und dabei auch einen Verkauf zu erwägen - faktisch eine Einladung an mögliche Interessenten. Zu den drei Förderstätten des Konzerns gehört auch der für rosa Diamanten berühmte Argyle-Tagebau in Australien - gemessen am Volumen das grösste Abbaugebiet der Welt. Branchenexperten beziffern den Wert der gesamten Sparte auf rund 2 Milliarden Dollar. Im vergangenen Jahr liessen eine geringere Produktion und hohe Kosten den Gewinn des Geschäftszweigs um fast 90 Prozent auf nur noch 10 Millionen Dollar einbrechen. Auch der Rivale BHP Billiton will sich von seiner Diamantenmine in Australien trennen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch