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Bilanz von JPMorgan enttäuscht Wall Street

New York Ein Gewinnrückgang bei der US-Grossbank JPMorgan Chase und unerwartet schlechte Konjunkturdaten aus China haben am Donnerstag an der Wall Street für schlechte Stimmung gesorgt.

Allein die Technologiewerte konnten sich gegen den Abwärtstrend behaupten. JPMorgan legte als erstes grosses US-Institut eine Bilanz für das dritte Quartal vor und verzeichnete unter anderem wegen der europäischen Schuldenkrise einen Gewinnrückgang im Investmentbereich. Mit einem Gewinn von 1,02 Dollar je Aktie verdiente das Institut aber mehr als von Analysten prognostiziert, die mit 0,91 Dollar je Anteilsschein gerechnet hatten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,4 Prozent auf 11'478 Punkte nach. Im Verlauf pendelte er zwischen 11'377 und 11'518 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,3 Prozent auf 1203 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,6 Prozent auf 2620 Punkte. In Frankfurt ging der deutsche Leitindex Dax mit einem Verlust von 1,3 Prozent bei 5914 Punkten aus dem Handel. In China nahm der Aussenhandelsüberschuss den zweiten Monat in Folge ab. Für Börsianer deuteten die Zahlen auf eine Schwäche der Weltkonjunktur und eine nachlassende Wirtschaftstätigkeit in der Volksrepublik hin. Bei den Einzelwerten standen nach den Zahlen von JPMorgan die Finanztitel besonders unter Druck. Papiere der Citibank gaben 5,4 Prozent ab, die Aktie der Bank of America verlor 5,5 Prozent. Auch Morgan Stanley konnte sich dem Negativtrend nicht entziehen. Die Anteilsscheine der Investmentbank verloren 4,4 Prozent.

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