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Bitcoin fällt unter 6000 Dollar

Der Höhenflug des Bitcoins ist am Ende: Die Kryptowährung fällt in rasantem Tempo.

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Der Bitcoin sank am 6. Februar 2018 auf 6000 Dollar – an mehreren Börsen sogar darunter.
Der Bitcoin sank am 6. Februar 2018 auf 6000 Dollar – an mehreren Börsen sogar darunter.
Keystone
Bitcoin fiel am Mittwoch, 17. Januar 2018, unter die 10'000-Dollar-Marke.
Bitcoin fiel am Mittwoch, 17. Januar 2018, unter die 10'000-Dollar-Marke.
Keystone
Mit dem Bitcoin ist es über Weihnachten aufwärts gegangen. (Archivbild)
Mit dem Bitcoin ist es über Weihnachten aufwärts gegangen. (Archivbild)
Sascha Steinbach, Keystone
Im August kletterte die Währung dann auf 5000 Dollar, und stürzte im September während zweier Wochen wieder auf 3000 Dollar. Seit Mitte September hat Bitcoin dann bis auf einen kurzen Knick Mitte November nur noch an Wert zugelegt.
Im August kletterte die Währung dann auf 5000 Dollar, und stürzte im September während zweier Wochen wieder auf 3000 Dollar. Seit Mitte September hat Bitcoin dann bis auf einen kurzen Knick Mitte November nur noch an Wert zugelegt.
Karen Bleier, AFP
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Fast 20'000 Dollar war der Bitcoin vorübergehend wert und machte diverse Spekulanten zu x-fachen Millionären. Doch nun scheint die Kryptowährung im freien Fall: In den letzten Tagen stürzte der Bitcoin-Kurs regelrecht ab. Am Dienstagmorgen verlor er mehr als 10 Prozent.

Auf der Handelsplattform Bitstamp notierte er vorübergehend bei 5920 Dollar, berichtet Spiegel.de Der Kurs-Aggregator Coinmarketcapführte ihn mit 6048 Dollar auf.

Weitere Währungen verlieren

Damit ist ein Bitcoin heute zwei Drittel weniger wert als noch Anfang Jahr. Weniger als am Dienstag hat ein Bitcoin letztmals im November gekostet.

Auch andere digitale Währungen wie Ethereum oder Ripple mussten am Dienstag grosse Verluste verzeichnen. Experten vermuten, dass die Börsen-Krise die digitalen Anleger zusätzlich verunsichert hat.

«Mischung aus Finanzblase und Schneeballsystem»

Während der Bitcoin abstürzt, ruft die Notenbank der Notenbanken die Behörden weltweit auf, Kryptowährungen stärker ins Visier zu nehmen. Sie müssten bereit sein, gegen die rasant steigende Verbreitung von solchen Cyberdevisen tätig zu werden, um Konsumenten und Anleger zu schützen.

«Was vielleicht ursprünglich als alternatives Zahlungssystem ohne staatliche Beteiligung gedacht war, ist inzwischen zu einer Mischung aus Finanzblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe geworden», sagte der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Agustin Carstens, am Dienstag in Frankfurt.

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