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Blackrock spürt Verunsicherung - ETFs mildern Gewinnrückgang ab

Boston Die Unsicherheit wegen der Schuldenkrise hat dem weltgrössten Vermögensverwalter Blackrock, bei dem ab Oktober Ex- Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand arbeiten wird, einen Gewinnrückgang eingebrockt.

Netto verdiente der Konzern im zweiten Quartal 554 Millionen Dollar, nach 619 Millionen Dollar vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das starke Anlegerinteresse an den hauseigenen börsennotierten Indexfonds (ETFs) der Marke iShares verhinderte einen grösseren Rückgang: In diese ETFs flossen netto 6,1 Milliarden Dollar frisches Kapital, während die Investoren aus anderen Blackrock-Fonds 2,3 Milliarden Dollar abzogen. Blackrocks insgesamt verwaltetes Vermögen lag per Ende Juni bei 3,56 Billionen Dollar und sank damit zum Vorquartal und zum Vorjahr um jeweils 3 Prozent. Nach Worten seines Konzernchefs Laurence Fink hat das Unternehmen in den USA Marktanteile an die Fondsgesellschaft Vanguard verloren. Grössere Übernahmen seien derzeit nicht geplant, höchstens ein paar kleinere Zukäufe. Hildebrand soll sich bei Blackrock von London aus vor allem um institutionelle Kunden in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Asien/ Pazifik kümmern. Blackrock gehört auch zu den neuen Investoren bei der Credit Suisse.

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