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BNP Paribas (Suisse) 2010 mit Gewinnrückgang

Für die Bank BNP Paribas (Suisse) hat sich das von der Fusion mit der Fortis-Bank geprägte Jahr 2010 als schwierig erwiesen.

Der Nettogewinn vor Steuern sei gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 365 Millionen Fr. gefallen, teilte die Bank am Donnerstag mit. Das Betriebsergebnis habe bei 369 Millionen Fr. gelegen, rund 11 Prozent tiefer als 2009. Grund seien unter anderem die Aufwände, die im vergangenen Jahr um 11 Prozent auf 601 Millionen Fr. gestiegen seien. Dies führt die Bank im Wesentlichen auf die Fusion mit der Fortis Banque (Suisse) und den damit verbundenen Umstrukturierungskosten zurück. Die Privatbank ist aber überzeugt, ihre Stellung im Schweizer Markt mit dieser Fusion gestärkt zu haben. Die Synergien würden erst im laufenden Geschäftsjahr zu tragen kommen, hiess es in der Mitteilung. BNP Paribas (Suisse) verwaltete per Ende Dezember Vermögen in der Höhe von 41 Milliarden Franken ( 9 Prozent). Im vergangenen Frühjahr war die Bank noch von 47 Milliarden Fr. ausgegangen. Wie Banksprecher Florenico Artigot ausführte, hätten insbesondere die Wechselkurse die Vermögen geschmälert. Ausserdem hätten Kunden im Fusionsjahr 2,6 Milliarden Fr. von ihren Konti abgezogen. BNP Paribas (Suisse) gehört zu der französischen BNP Paribas Gruppe. Mit 1850 Mitarbeitenden in Genf, Zürich, Basel und Lugano gehört das Unternehmen zu den grössten ausländischen Banken in der Schweiz.

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