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Börse Schweizer Börse schliesst wenig verändert

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag wenig verändert geschlossen, nachdem er den ganzen Tag über noch im Minus tendiert hatte.

Weltweit belasteten Sorgen um eine Abkühlung der Weltwirtschaft die Märkte, was sich in den nachgebenden Rohstoff- und Ölpreisen äusserte. Auch an den Aktienbörsen würden vermehrt Gewinne mitgenommen, hiess es bei Händlern. Die Schweizer Börse profitierte von Kursgewinnen ihrer defensiven Schwergewichte und konnte sich für einmal besser behaupten als die anderen europäischen Hauptbörsen. Das Blue-Chips-Barometer SMI schloss mit 6'562,59 Punkten praktisch auf dem Schlusskurs des Vortages. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gab um 0,07 Prozent auf 6'046,77 Zähler nach. Die Aktien von Julius Bär (-2,2 Prozent) verzeichneten die stärksten Verluste im SMI, schlossen aber über dem Tagestief. Der Vermögensverwalter hatte vorbörslich im Zwischenbericht für die ersten vier Monate über eine «solide» Neugeldentwicklung berichtet und einen Anstieg der verwalteten Vermögen um 2 Prozent ausgewiesen. Die Anleger hätten sich im Vorfeld jedoch eine bessere Entwicklung erhofft, begründeten Händler den Kursrückgang. Deutlich tiefer schlossen auch die Titel der Versicherer Swiss Life (-1,9 Prozent), ZFS (-1,4 Prozent) und des Rückversicherers Swiss Re (-1,8 Prozent). Bei den Grossbankentiteln erlitten UBS (- 0,5 Prozent) Verluste, während CS unverändert schlossen. Starke Abgaben erlitten auch Richemont (-1,3 Prozent) und Swatch (-1,1 Prozent). Deutliche Unterstützung boten dem Schweizer Markt hingegen die schwergewichtigen defensiven Titel. So verbesserten sich die Nestlé-Aktien um 0,7 Prozent. Ebenfalls im Plus beendeten die Pharmawerte Novartis ( 0,7 Prozent) und Roche ( 0,2 Prozent) den Börsentag. Gegen Ende des Handelstages drehten zudem Transocean ( 0,3 Prozent) ins Plus.

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