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Börsen in Asien zwischen Hoffen und Bangen

Tokio Die Aktienmärkte in Fernost haben sich zum Wochenausklang uneinheitlich präsentiert.

Die erneute Lockerung der Geldpolitik in Japan sorgte am Freitag nur vorübergehend für bessere Stimmung. Händler sagten, das ausgeweitete Programm zum Ankauf von Staatsanleihen habe die Anleger schliesslich doch nicht von ihren Konjunkturängsten befreien können. Ohnehin schwankten die Investoren angesichts guter US-Konjunkturdaten und neuer Hiobsbotschaften aus Europa zwischen Hoffen und Bangen. So schwappte zwar die Begeisterung über überraschend starke US- Immobiliendaten auch nach Asien über. Doch die Herabstufung Spaniens durch die Ratingagentur S&P lastete schwer auf dem Börsenhandel in der Region. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss in Tokio 0,4 Prozent im Minus bei 9520 Zählern. Auf Monatssicht verlor das Börsenbarometer 5,6 Prozent - so viel wie seit sieben Jahren in einem April nicht mehr. Der breiter gefasste Topix-Index ging am Freitag 0,7 Prozent auf 804 Punkte zurück. Auch die Börse in Taiwan gab nach. Die Aktienmärkte in Hongkong und Shanghai traten auf der Stelle, Singapur tendierte freundlich. Besonders erfolgreich verlief der Handel in Südkorea, wo der Rekordgewinn des Handy-Riesen Samsung Kaufimpulse lieferte. An der Börse in Tokio gefragt waren die Titel der grossen japanischen Exporteure wie Toyota und Nissan. Die Autobauer profitierten auch vom schwächeren Yen. Toyota schloss 0,5 Prozent fester, Nissan verteuerte sich um 0,6 Prozent. Um mehr als sieben Prozent stiegen die Titel von Advantest. Der Chipausrüster hatte mit seinem Gewinnausblick die Analystenerwartungen übertroffen.

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