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Börsen in Fernost verlieren deutlich - Tokio geschlossen

Tokio Die Angst vor einer Rezession hat an den asiatischen Aktienmärkten am Freitag erneut für deutliche Kursverluste gesorgt.

Das Versprechen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer, die Finanzstabilität zu gewährleisten, liess die Investoren weitgehend kalt. Der Aktienmarkt in Tokio blieb feiertagsbedingt geschlossen. In Shanghai lasteten die globalen Konjunktursorgen insbesondere auf dem Immobilien- und Energiesektor. Eine Erholung bei den Finanzaktien konnte jedoch die Indexverluste in Grenzen halten. In Hongkong fiel der Hang-Seng-Index um 1,4 Prozent auf 17'669 Punkte. Die Titel des Finanzhauses HSBC gaben 1,9 Prozent nach, Bank of China verloren 0,9 Prozent. Mit einem Minus um 6,3 Prozent gehörten die Papiere des Versicherers Ping An zu den grössten Verlierern. In Australien ermässigte sich der S&P/ASX 200-Index um 1,6 Prozent auf 3903 Punkte. Die Sorgen um eine sinkende Nachfrage nach Rohstoffen drückten die Aktienkurse der Bergbaukonzerne tief in die Verlustzone. Die Titel des Branchenschwergewichts BHP Billiton gaben drei Prozent nach, diejenigen des Konkurrenten Rio Tinto sanken um 3,8 Prozent. Bei den Banken gehörte National Australia Bank mit einem Kursabschlag von 2,4 Prozent zu den grössten Verlierern. Die Titel der Commonwealth Bank trotzen dem Abwärtstrend und gingen mit einem Plus von 0,9 Prozent aus dem Handel.

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