Zum Hauptinhalt springen

Börsianer flüchten in defensive Anlagen

New York Inflationssorgen haben US-Börsianer am Donnerstag in Aktien von Gesundheits- und Konsumgüterkonzernen getrieben.

Die Sorge vor einer deutlichen Preisbeschleunigung in China und schlechte Nachrichten vom Arbeitsmarkt belasteten den Handel. In China stieg die Inflation im März nach Medienberichten auf bis zu 5,4 Prozent. Auf dem US-Arbeitsmarkt lag die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wieder über der Marke von 400'000 und damit deutlich höher als erwartet. Zudem stiegen die Preise der US- Produzenten im März kräftiger als erwartet. Anleger flüchteten aus Finanzwerten in die als sicherer geltenden Papiere von Konsumgüterherstellern - Coca-Cola und Kraft legten mehr als ein Prozent zu. Zu den Verlierern gehörten erneut Aktien der Grossbank Goldman Sachs. In den Untersuchungen zur Rolle der Wall Street in der Finanzkrise hatte ein Senatsausschuss schwere Vorwürfe gegen das Institut erhoben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 0,1 Prozent auf 12'285 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss nahezu unverändert bei 1314 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,1 Prozent auf 2760 Stellen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch