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Bombardier liefert weniger Flieger: Umsatzeinbruch

Montreal Der Bombardier-Konzern ist zu Jahresbeginn deutlich weniger Flugzeuge und auch Bahnen losgeworden.

Der Hersteller von Regional- und Geschäftsjets lieferte im ersten Quartal 37 Maschinen aus - nach 61 im Vorjahreszeitraum. Auch die Zahl der Neubestellungen war deutlich rückläufig. Der Konzern stellt ausserdem Züge her. In dieser Sparte war der Rückgang des Geschäfts nicht ganz so dramatisch. Der Konzernumsatz brach um ein Viertel auf 3,5 Milliarden Dollar ein, wie Bombardier am Donnerstag in Montreal erklärte. Als Grund führte das Unternehmen unter anderem Verspätungen durch neugestaltete Cockpits auf. Der Gewinn schrumpfte um 14 Prozent auf 190 Millionen Dollar. Die Aktie gab um mehr als 2 Prozent nach. Bereits Ende letzten Jahres hatte Bombardier unter geringeren Flugzeug-Auslieferungen gelitten, dagegen hatte sich das Bahngeschäft damals noch als Stütze erwiesen. Bei den Flugzeugen, die kleiner sind als die Maschinen von Airbus und Boeing, konkurriert Bombardier vor allem mit der brasilianischen Embraer, bei Zügen mit Siemens.

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