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Bosch peilt Rekordumsatz an

Stuttgart Der weltgrösste Autozulieferer Bosch peilt 2011 einen Rekordumsatz von mehr als 50 Milliarden

Euro an. Alle drei Geschäftssegmente seien stark ins Jahr gestartet, begründete Bosch- Chef Franz Fehrenbach am Donnerstag den positiven Ausblick. Die Erlöse lägen im ersten Quartal um 15 Prozent über dem Vorjahr. Die gute Entwicklung spiegele sich auch in der Beschäftigung wider. Bis zum Jahresende solle die Zahl der Mitarbeiter auf rund 300'000 weltweit steigen. Mehr als die Hälfte von 15'000 neuen Jobs sollen in Asien entstehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte das deutsche Unternehmen einen Nettogewinn von 2,5 Milliarden Euro. Im Krisenjahr 2009 war Bosch erstmal in der Nachkriegsgeschichte in die roten Zahlen gerutscht und verbuchte unterm Strich einen Verlust von 1,21 Milliarden Euro. Vor Steuern erzielte der Autozulieferer 2010 ein Ergebnis von 3,5 (2009: minus 1,19) Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um 24 Prozent auf 47,3 Milliarden Euro. Noch nicht abschätzbar seien die Folgen der Atomkatastrophe in Japan für den Konzern, sagte Fehrenbach. Die Produktionsverflechtungen in der Autoindustrie seien hoch. Er rechne aber damit, dass das Wachstum der Weltwirtschaft nur vorübergehend von den Ereignissen belastet werde, sagte er. Bosch beschäftigt in Japan an 36 Standorten rund 8000 Mitarbeiter.

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