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Brüssel: Keine Rettungs-Verhandlungen mit Madrid

Brüssel Die EU-Kommission hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach sie mit dem krisengeschüttelten Spanien in Hinterzimmern ein neues Hilfsprogramm auslotet.

Mit Madrid werde zwar gesprochen, aber über das neue nationale Reformprogramm, das am kommenden Donnerstag vorgelegt werden soll. Dies sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn am Freitag in Brüssel. «Es geht nicht um ein Vor-Programm, sondern um die Fortführung des Fahrplans für Strukturreformen», sagte der Sprecher. Die britische Wirtschaftszeitung «Financial Times» (vom Freitag) berichtete, hinter den Kulissen werde ein neues Hilfsprogramm für Spanien und ein unbegrenzter Anleihenkauf durch die Europäische Zentralbank vorbereitet. Spanien bekommt von seinen Euro-Partnern ein Sonderprogramm von bis zu 100 Milliarden Euro zur Sanierung maroder Banken. Der genaue Betrag dafür steht immer noch nicht fest, soll jedoch nach Aussage mehrerer Euro-Kassenhüter deutlich unter dem im Juli festgelegten Betrag liegen. Über ein zweites Programm an Madrid wird seit längerem spekuliert - die spanische Regierung des konservativen Premiers Mariano Rajoy hat sich aber immer noch nicht festgelegt.

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