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BSkyB baut Neukundenzahl aus - leicht weniger verdient

London Der britische Fernseh- und Telekommunikationskonzern BSkyB hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 einen operativen Gewinn von 1,073 Milliarden

Pfund (rund 1,4 Milliarden Franken) verbucht. Dies waren vier Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Damals hatten aber Einmaleffekte in Höhe von mehr als 400 Millionen Pfund zu Buch geschlagen. BSkyB mit Bezahlsendern wie Sky Sport und frei empfangbaren Kanälen wie Sky News sowie Breitband- und Telefonangeboten gewann im vergangenen Jahr mehr als 400'000 Neukunden und zählt jetzt 10,3 Millionen Kunden. Das Unternehmen gehört zu 39 Prozent dem News-Corp-Konzern des umstrittenen australischen Medienzaren Rupert Murdoch. Einen Versuch, auch die restlichen Anteile zum Preis von rund 8 Milliarden Pfund übernehmen, hat Murdoch zunächst fallen lassen, nachdem er wegen des Abhörskandals bei seiner britischen Zeitung «News of the World» in die Negativ-Schlagzeilen geraten war. Rupert Murdochs Sohn James wurde am Donnerstag als Chef des Verwaltungsrates von BSkyB bestätigt. Zuvor hatte es im Unternehmen Stimmen gegeben, wonach Murdoch abgelöst werden solle. Wie sein Vater musste er vor einem Parlamentsausschuss in London aussagen.

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