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Carlsberg leidet unter Marktrückgang in Russland

Kopenhagen Der dänische Brauereikonzern Carlsberg leidet unter dem geringeren Bier-Konsum der Russen, dem häufig schlechten Wetter in Europa und steigenden Rohstoffkosten.

Die Muttergesellschaft von Feldschlösschen erlitt im dritten Quartal einen Einbruch des operativen Gewinnes um rund ein Fünftel auf 3,28 Milliarden Kronen (rund 545 Millionen Franken). Der Gruppenumsatz ging um 2 Prozent auf 17,4 Milliarden Kronen zurück. Schwierig verlief das Geschäft in Russland, das für 40 Prozent des Konzernsgewinns steht. Der Bierabsatz dort ging um 7 Prozent zurück, nachdem der Staat den Preis für Bier durch Steuergesetze in die Höhe getrieben hat. In der Region Nord- und Westeuropa sank der Umsatz um 1,7 Prozent. In den meisten asiatischen Ländern konnten hingegen die Erlöse gesteigert werden. Auch der Gruppengewinn legte leicht auf 2,2 Milliarden Kronen zu. An seiner Jahresprognose hielt Carlsberg in der Mitteilung vom Mittwoch fest. Carlsberg erwartet einen Zuwachs des bereinigten Gewinnes um 5 bis 10 Prozent. Carlsberg setzt wie andere grosse Bierbrauer seit längerem auf Wachstum in den Schwellenländern Asiens und Lateinamerikas. Zugleich versuchen die Konzerne, bei Kunden in den stagnierenden oder schrumpfenden Märkten Europa und USA höhere Preise durchzusetzen.

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