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Chefs für neue europäische Finanzaufsichtsbehörden nominiert

Brüssel/Frankfurt Die neuen europäischen Aufsichtsbehörden für die Finanzbranche sollen von einem Italiener, einem Portugiesen und einem Niederländer geführt werden.

Die in London ansässige Bankenaufsicht EBA nominierte am Donnerstag offiziell den Italiener Andrea Enria für den Chefposten. Damit findet der nächste Stresstest für europäischen Banken unter seiner Führung statt, denn die EBA ist die Nachfolge-Organisation des Ausschusses der europäischen Bankenaufseher (CEBS). Die neue Versicherungsaufsicht EIOPA (bislang CEIOPS) mit Sitz in Frankfurt nominierte den Portugiesen Gabriel Bernardino für den Chefposten. Die Wertpapierhandelsaufsicht ESMA (bislang CESR) in Paris bestimmte den Angaben der niederländischen Börsenaufsicht AFM zufolge den Niederländer Steven Maijoor für die Leitung. Enria, Bernardino und Maijoor müssen sich noch einer Anhörung im EU-Parlament stellen. Die neuen Aufsichtsbehörden, die die bislang national dominierten Strukturen aufbrechen sollen, sind eine Konsequenz aus der Finanzkrise. Mit ihnen soll künftigen Krisen besser vorgebeugt werden. Die Behörden sollen jeweils 60 bis 70 Mitarbeitende haben.

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