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Chevron verdient im Startquartal 6,5 Milliarden Dollar

San Ramon Jetzt wissen die Autofahrer, wohin ihr Geld geht: Der US-amerikanische Ölkonzern Chevron hat seinen Gewinn im ersten Quartal um 4 Prozent auf unter dem Strich 6,5 Milliarden

Dollar gesteigert. Der höhere Ölpreis glich eine gesunkene Produktion mehr als aus. Chevrons Aktionäre dürfen sich über eine 11 Prozent höhere Quartalsdividende von 90 Cent freuen. «Wir haben im ersten Quartal weiterhin starke Ergebnisse eingefahren», erklärte Konzernchef John Watson am Freitag am Firmensitz im kalifornischen San Ramon. Chevron gehört zu den Riesen der Branche. Auf der Liste der bestverdienenden Unternehmen der Welt des US-Magazins «Forbes» landeten die Amerikaner im vergangenen Jahr auf Platz 5 mit einem Gewinn von 26,9 Milliarden Dollar. Es ist durchaus möglich, dass Chevron die Zahl in diesem Jahr noch übertrifft. Dafür sollen auch neu erschlossene Öl- und Gasfelder sorgen. «Die neue Produktion läuft wie geplant an», sagte Watson. Einige ältere Projekte bereiten dem Konzernlenker allerdings Kopfzerbrechen: In Brasilien waren bei einer Bohrung grosse Mengen Öl ausgetreten. Der Staat fordert milliardenschweren Schadenersatz. Ein anderer Fall von Umweltverschmutzung in Ecuador schleppt sich seit zwei Jahrzehnten durch die Gerichtsinstanzen.

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